Kartoffeln, Eier, Geflügel und mehr - direkt vom Bauernhof

Das Neueste vom Hof Hartmann in Rettmer

Gefördert durch:


Schlachtfrische Suppenhühner: vom 01.10. bis 04.10.2021

Liebe Kunden,

es gibt wieder schlachtfrische Suppenhühnchen aus unserer mobilen Freilandhaltung!

Der Verkauf erfolgt ohne Vorbestellung über das gesamte Wochenende ab Freitag, 01.10.2021 (*ab* 18 Uhr) bis Montag, 04.10.2021 (*bis* 16 Uhr) - solange der Vorrat reicht!

Herzliche Grüße

Ihre Familie Hartmann

Hartmanns Geflügelbratwurst, zubereitet vom Bauckhof

Ab sofort gibt es bei uns im Hofshop - und nur hier! - unsere neue Geflügelbratwurst:

  • aus dem Fleisch unserer mobilen Freilandhühner
  • geschlachtet und zubereitet in der Fleischmanufaktur Klein Süstedt auf dem Bauckhof
  • aromatisch, saftig, mit feinsten Gewürzen aus ökologischer Erzeugung
  • ohne Konservierungsstoffe und ohne Geschmacksverstärker!

Wir wünschen guten Appetit!


Lust zu forschen? Dann komm vorbei!

Mehr Info und Anmeldung unter:

www.agroforst-monitoring.de

Gemeinsam mit der Uni Münster laden wir interessierte Menschen aus der Nachbarschaft, aus der Praxis und aus der Wissenschaft ein, mit uns zu erforschen, wie sich unsere Agroforstsysteme in den kommenden Jahren entwickeln – vom »Hühnerwald« bis zu unserem jüngsten System auf dem Acker »Brandwiese«. Los geht es Anfang September mit einer Infoveranstaltung und einem Workshop bei uns auf dem Hof Hartmann in Rettmer:

  • Agroforst-Infoabend: 02.09.21, 18-20 Uhr, erstes Kennenlernen, Infos zum Projekt und zum Mitmachen
  • Ab auf den Acker! 03.09.21, 9-15 Uhr, Feldforschung zum Mitmachen: Bodenproben nehmen, Pflanzen & Insekten bestimmen, Windgeschwindigkeit messen und vieles mehr

Bauer - Müller - Bäcker - Brot: Jetzt noch der Roggen

Anders als der Dinkel, von dem wir letzten Freitag berichtet haben, gehört Roggen zu unserem "Standardprogramm". Aber wie den Dinkel schicken wir auch unseren Roggen diesen Sommer zur Oldendorfer Mühle, damit er im Brot von Bäcker Soetebier verarbeitet werden kann. Und ebenfalls abweichend vom Standard haben wir unseren Roggen nicht "kurzgespritzt". Wir wollten eine Getreidepflanze haben, die mit vielen aktiven Wurzeln die Produkte ihrer Photosynthese über ihre Wurzelexsudate in den Boden bringt und damit die Mikroorganismen ernährt, die dann wieder die Nährstoffe aus dem Boden für die Pflanze aufschließen. Wir wollten eine Pflanze, die dank optimaler Versorgung mit Nährstoffen nicht umkippt, wie das bei den normalerweise sehr langen Halmen des Roggens oft passiert.

Bild Kartoffeldurchwuchs im Roggen
Roggenernte 2021 - großer Mist oder wieder was gelernt?

Also haben wir in Boden- und Blattanalysen investiert und bei der Düngung gezielt Silizium, Bor, Kupfer und Calcium ergänzt, um die Zellwände stabil zu machen. Anfangs sah auch alles gut aus: Durch den kühlen feuchten Sommerbeginn hatten wir einen guten Bestand auf stabilem Halm. Und dann kam der dicke Regen... Durch den Regen legte sich zwei Drittel des Roggens auf der gesamten Fläche um - und nicht nur das: Die Kartoffeln vom letzten Jahr fingen an durchzuwachsen, denn wieder einmal war der Winter nicht streng genug (auch wenn es uns vielleicht so vorkam). Was tun, sprach Zeus? Sollen wir mit der Ernte warten, damit der Roggen doch noch richtig abreift?


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Schlachtfrische Suppenhühner: vom 30.07. bis 02.08.2021

Liebe Kunden,

es gibt wieder schlachtfrische Suppenhühnchen aus unserer mobilen Freilandhaltung. Der Verkauf erfolgt ohne Vorbestellung über das gesamte Wochenende ab Freitag, 30.07.2021 (*ab* 18 Uhr) bis Montag, 02.08.2021 (*bis* 16 Uhr) - solange der Vorrat reicht!

Herzliche Grüße

Ihre Familie Hartmann & das ganze Team

Bauer - Müller - Bäcker - Brot

Dinkel vom Hof Hartmann - das gab's noch nie und gleich beim ersten Mal fühlt sich die Ernte einfach nur richtig und gut an. Warum? Im Normalfall ist es beim Getreide so (jaja, leicht verkürzt... ;-) ): Man sät, man erntet, man liefert ab. Die Preise sind niedrig, weil wir nur ein Bauer von vielen auf dem Weltmarkt sind. Wo unser Getreide am Ende landet, in welchem Brot, Bier oder Schweinefuttertrog, wissen wir nicht.

Mit unserem Dinkel läuft es anders, denn wir produzieren ihn nur für unsere Region und arbeiten dafür mit Kollegen aus der Gegend, mit der Oldendorfer Mühle und der Bäckerei Soetebier aus Winsen zusammen - mit lauter echten Meistern ihres Faches, Leuten, die ihr Handwerk verstehen, Menschen, die wie wir Qualität produzieren wollen und für die Wertschätzung nicht nur ein leerer Begriff ist. Weil wir in dieser Zusammenarbeit eben nicht einfach einer von vielen sind, sondern ein wichtiges und geschätztes Glied in der Produktionskette Bauer - Müller - Bäcker - Brot, fällt die Arbeit einfach leichter, macht das eigene Tun mehr Sinn. Eine echt coole Sache, wie wir finden. Und darum landet nicht nur unser Dinkel über die Oldendorfer Mühle im Brot von Soetebier, sondern auch noch Weizen und Roggen - aber darüber berichten wir ein andermal!


Zielorientierte Beregnung - die Lösung für das Wasserproblem?

Bild Beregnung Kartoffelacker
Beregnung: oft geht es nicht ohne

Zielorientierte Beregnung - das Wort geistert gerade durch die Medien und Netzwerke im Landkreis Lüneburg. In einer Allgemeinverfügung hat der Landkreis beschlossen, dass ab sofort nur noch bei Windgeschwindigkeiten unter 8 Metern pro Sekunde beregnet werden darf. Für uns bedeutet das: noch weniger Schlaf (nachts ist es nicht so windig), noch mehr Risiko (es drohen 50.000 Euro Strafe!) und noch mehr Arbeitsaufwand. Zugleich ist damit aber auch die Hoffnung auf besseren Schutz der wertvollen Ressource Wasser verbunden, und dass hier Handlungsbedarf besteht, ist uns nicht erst seit den Dürresommern 2018 und 2019 klar.


Zur Zeit sind die Böden in einer Tiefe von 1,8 m immer noch viel zu trocken (tagesaktuell hier einsehbar: https://www.ufz.de/index.php?de=37937); das verliert man bei den aktuellen Starkregenereignissen in Deutschland und ihren erschütternden Folgen schnell aus den Augen. Zwar ist jetzt ausreichend pflanzenverfügbares Wasser im Oberboden vorhanden. Die Beregnungsfrage stellt sich also im Moment nicht so akut. Aber was der Rest des Sommers bringt und wie sich das Grundwasser entwickelt, kann niemand genau sagen. Eine Spezial-Wetter-App für die Landwirtschaft, die schlauer ist, als eure, gibt es leider nicht. Wie also schützen wir die Ressource Wasser und produzieren trotzdem weiter gute Lebensmittel hier in der Region Lüneburg?

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Feldlerchen im Hühnerwald

Wie es aussieht, fühlen sich nicht nur unsere Hühner sauwohl im Hühnerwald - neulich haben wir beim Eiersammeln neben einem unserer mobilen Hühnerhotels das Nest einer Feldlerche entdeckt.
Unglaublich, wie schnell die Küken sich dann entwickelt haben! Mit Lerchen hätten wir hier gar nicht gerechnet, schließlich sind die Bäume doch recht hoch. Aber dafür sind die ungedüngten Hühnerweiden zwischen den Baumstreifen eher mager, und die Hühner halten durch ihr Scharren den Boden stellenweise offen. Genauso liebt es die Feldlerche.

Es war sooo schön, die jungen Lerchen in der Nähe ihres verlassenen Nestes herumhopsen zu sehen!


Mais als Teil unserer Fruchtfolge - ein Versuch

Oh weh... Vermaisung jetzt auch bei uns in Rettmer? Warum der Mais eine tolle Pflanze ist - wenn man ihm die richtige Gesellschaft zur Seite stellt -, was unsere Hühner davon haben und was das Ganze auch noch mit Biodiversität und Bodenaufbau zu tun hat, darum geht es in diesem Artikel.

Bild Mais in weiter Reihe, Hacken und Drillen der Untersaat

Dieses Jahr bauen wir hier in Rettmer zum ersten Mal Mais an - und das gleich auf einem unserer größten Äcker (Laakfeld, neben dem Pilgerpfad). Aber wie immer bauen wir nicht einfach nur Mais an, sondern probieren mal wieder was aus - nämlich die "weite Reihe". Weite Reihe heißt, auf einem Viertel der Gesamtfläche wächst der Mais in doppeltem Reihenabstand (1,5m Abstand zwischen den Reihen, normal sind es nur 75cm). Dafür steht er in der Reihe etwa um 3/4 dichter. Warum? Zum einen wollen wir den Mais später an unsere Hühner verfüttern. Dafür brauchen wir schöne große und gut abgereifte Kolben. Je mehr Licht die Pflanzen bekommen, desto höher Qualität und Ertrag pro Pflanze (auch wenn die Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter etwas geringer ist als beim klassischen Anbau, bei dem 6,5 Pflanzen/qm wachsen). Durch die weite Reihe kommt das Licht bis unten ans letzte Blatt. Und das ist nicht nur gut für das Kolbenwachstum, sondern hilft auch dem Boden.


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Hartmanns Hähnchen: Abholtermin Sa., 04.09.2021 9-12 Uhr

Bei der Hitze ist ein schattiges Plätzchen in der PIEPshow immer willkommen!

Unser zweiter Hähnchendurchgang ist jetzt drei Wochen alt und hat sich gut bei uns eingelebt. Noch wuseln alle Hartmanns Hähnchen bei uns auf dem Hof in der PIEPshow herum. Ein bisschen gerupft sehen sie ja aus, unsere Jungs und Mädels, aber die Federn kommen nach und nach und bald geht es raus ins Freiland!

Wer noch nicht vorbestellt hat, kann das jetzt gern noch tun. Die bestellten Hähnchen können dann am Samstag, 04.09.2021 zwischen 9 Uhr und 12 Uhr abgeholt werden.


Forschung und Praxis machen gemeinsam Boden gut

Seit drei Jahren untersuchen wir gemeinsam mit der Leuphana den Humusgehalt unserer Ackerböden - ein hochkomplexes Thema!

Fotos: Anne Purschwitz

Mit jeder Kartoffel, die wir essen, essen wir auch ein Stück Acker auf. Klingt komisch, ist aber so, denn jedes Mal, wenn wir auf einer Fläche Kartoffeln anbauen, geht dort ein Teil des wertvollen Humusgehalts im Ackerboden verloren. Humusreicher Boden ist aber nicht nur Nährstoff- und Wasserspeicher, sondern auch eine enorm wichtige Kohlenstoffsenke - ein Verlust von Humus bedeutet also immer auch eine Freisetzung des Treibhausgases CO2. Wie das verhindert werden oder wie im Idealfall sogar der Humusverlust in einen Gewinn verwandelt werden kann, untersuchen wir seit inzwischen drei Jahren gemeinsam mit Prof. Dr. Brigitte Urban und ihren Studierenden von der Leuphana Universität Lüneburg. Eine kleine Zwischenbilanz samt spannender Zahl und einen Ausblick gibt's morgen in der Samstagsausgabe der LZ und auf unserer Facebook-Seite!


Hartmanns Hofblatt: die erste Ausgabe ist da!

Bild der ersten Ausgabe von Hartmanns Hofblatt
Hartmanns Hofblatt, Ausgabe 1
Download
Hartmanns Hofblatt Ausgabe 1
Inhalt:
Spazierengehen - ein Trend mit ungeahnten Folgen
Übersichtskarte Rundgang durch die Feldmark
202106_HartmannsHofblatt_Ausgabe1.pdf
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Nicht jeder Mensch nutzt das Internet oder die sozialen Medien. Damit wir künftig auch die weniger digitalaffinen unter unseren Kunden und Nachbarn erreichen, haben wir ein neues Medium entwickelt: Hartmanns Hofblatt - einen Zweiseiter, mit dem wir unsere digitalen Informationen einmal ganz analog zur Verfügung stellen möchten. Das Blatt wird in kleiner Auflage gedruckt und im Hofshop zum Mitnehmen ausgelegt (solange der Vorrat reicht).

In der ersten Ausgabe (ab Freitag gedruckt und jetzt schon zum Download!) geht es um die zur Zeit wohl liebste Freizeitbeschäftigung von uns allen: um das Spazierengehen. Dass Gestrüpp nicht gleich Gestrüpp ist und auf welchem Weg man sich einen schönen Überblick über all unsere Biodiversitätsmaßnahmen machen kann, lesen Sie in Ausgabe 1 unseres Hofblatts.

Viel Spaß beim Lesen - und bei Ihrem nächsten Spaziergang in der Feldmark von Rettmer!

Ihre Familie Hartmann und das ganze Team


Schlachtfrische Suppenhühner: vom 11.06. bis 14.06.

Liebe Kunden,

kurzfristig haben wir noch einmal schlachtfrische Suppenhühnchen aus unserer mobilen Freilandhaltung für Sie.

Der Verkauf erfolgt ohne Vorbestellung über das gesamte Wochenende ab Freitag, 11.06.2021 (*ab* 18 Uhr) bis Montag, 14.06.2021 (*bis* 16 Uhr) - solange der Vorrat reicht!

Herzliche Grüße

Ihre Familie Hartmann

Lust auf Spazierengehen? Bitte nehmen Sie Rücksicht!

Bild eines Hinweisschildes in der Feldmark von Rettmer

Liebe Nachbarn und Feldmark-Besucher,

das Wochenende steht vor der Tür - und endlich ist mal schönes Wetter angesagt! Eine Bitte haben wir: bleiben Sie unbedingt auf den Wegen, wenn Sie in der Feldmark spazieren gehen. Unsere mehrjährigen Blühstreifen und -flächen sehen zwar wirklich ziemlich wild aus... ;-) Aber hier leben inzwischen wieder Rebhühner, Feldhasen, seltene bodenbrütende Vögel und viele andere wilde Tiere und Pflanzen, für die wir mit unserem F.R.A.N.Z.-Projekt Platz zwischen und auf unseren Äckern geschaffen haben. Wir möchten gute Lebensmittel produzieren und dabei zugleich die Biodiversität fördern - bitte unterstützen Sie uns dabei, indem Sie Rücksicht nehmen auf die Natur! Wir sagen DANKE und wünschen ein schönes Wochenende!

Ihre Familie Hartmann und  das ganze Team


Führung am 12.06.2021: Bäume, Boden, Beetle Banks - AUSGEBUCHT! -

UPDATE: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht, eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich!

 

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Am 11. und 12.06.2021 veranstaltet die Loki-Schmidt-Stiftung den Langen Tag der StadtNatur - und wir sind Teil des Programms!

Jochen Hartmann nimmt Sie am Samstag (14-16 Uhr) mit auf eine Führung durch die Feldmark von Rettmer. Das Motto: "Bäume, Boden, Beetle Banks - wir l(i)eben Biodiversität"!

 Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link:

https://tagderstadtnaturhamburg.de/programm/info.html?nummer=HGF40

Achtung: Die Gruppengröße ist begrenzt, eine Anmeldung unbedingt erforderlich.