Kartoffeln, Eier, Geflügel und mehr - direkt vom Bauernhof

Das Neueste vom Hof Hartmann in Rettmer

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Wir wünschen frohe Ostern!

Liebe Kunden,

dieses Jahr ist irgendwie alles anders – aber Ostern ist trotzdem! Und wie immer geben unsere fleißigen Hühner alles, aber im Moment kommen sie einfach nicht hinterher...

Weil wir nicht noch mehr Hennen halten möchten und Hühner eben auch nicht einfach mehr Eier legen können, wenn die Nachfrage wegen der aktuellen Corona-Situation überraschend steigt, sind die Eier bei uns im Hofshop zur Zeit öfter mal ausverkauft. Seien Sie uns bitte nicht böse, sondern schauen Sie einfach am nächsten Tag nochmal vorbei, am besten gleich morgens.Vielen Dank!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine schöne Osterzeit!

 

Herzliche Grüße, Ihre Familie Hartmann

Wegen Vandalismus: Regiomat vorübergehend außer Betrieb

Leider wurde gestern die Scheibe unseres Regiomaten eingeschlagen. 😔 Warum jemand auf so eine Idee kommt, können wir uns nicht vorstellen. Wir haben den Automaten nun erstmal auf den Hof geholt (nur falls sich jemand wundert, wo er hin ist). Wir versuchen, ihn schnell zu reparieren, müssen aber erstmal eine Ersatzscheibe organisieren. Drückt uns die Daumen, dass das nicht allzu lange dauert. Und falls Sie jemanden kennen, der den Regiomaten sonst nutzt, bitte geben Sie die Info weiter. Danke!

 

Bis der Regiomat wieder funktionsfähig ist, kommen Sie bitte zum Einkaufen direkt zu uns auf den Hof. Alternativ bekommen Sie unsere Eier auch in Lüneburg bei Edeka Tschorn am Sande, am Bockelsberg und bei Bäcker Harms in der Soltauer Straße sowie bei der Schlachterei Isermann in Kirchgellersen.

Zur aktuellen Corona-Situation: unsere Maßnahmen

Hofshop auf dem Hof Hartmann, Maßnahmen gegen Corona

Liebe Kunden,

die aktuelle Situation ist für uns alle nicht leicht - aber mit Ihrer Hilfe bekommen wir das hin! Darum: Bitte halten Sie sich bei Ihrem Besuch auf unserem Hof zu Ihrem eigenen und zu unserem Schutz an die unten stehenden Regeln. Vielen Dank!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien und Freunden alles Gute und vor allem: bleiben Sie gesund!

Ihre Familie Hartmann und das ganze Team.



  • Bitte bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Bitte halten Sie Abstand: mindestens 1,5-2 Meter, vor und im Hofshop.
  • Im Hofshop bitte nicht mehr als zu zweit aufhalten – und nicht länger als nötig.
  • Bitte nehmen Sie möglichst keine Kinder mit in den Hofshop.
  • Bitte verzichten Sie auf Rundgänge auf dem übrigen Hofgelände.
  • Bitte halten Sie sich an Hygieneregeln sowie die Husten- und Nies-Etiquette.

Hereinspaziert! Unser Hühnerhotel öffnet seine Türen!

Bitte beachten: aufgrund der aktuellen Situation können wir leider keine Besichtigung mehr anbieten!

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Wie sieht so ein Hühnermobil eigentlich von innen aus? Wie viele Hennen 🐔🐔🐔 passen da rein? Wie kommen sie nach draußen in den Hühnerwald 🌳🌿🍀? Wo legen sie ihre Eier 🥚🥚🥚? Und was passiert mit dem Hühnermist? Fragen über Fragen... und wir haben die Antworten! Ab sofort können Sie einen unserer Ställe bei uns auf dem Hof (direkt neben der PIEPshow) besichtigen. Einfach so. 😃 Drinnen und draußen haben wir Infotafeln aufgehängt, die hoffentlich alle Fragen beantworten - und falls nicht, fragen Sie uns einfach! (Das ist übrigens das erste Hühnerhotel, das Philipp Kabbe von Wandgestalten.de für uns verschönert hat - immer wieder wunderschön!)


1. Durchgang Hartmanns Hähnchen: jetzt für 16.05. vorbestellen

Am Dienstag sind die ersten Hartmanns Hähnchen dieses Jahres bei uns angekommen. Klein, flauschig, gerade einen Tag alt und noch etwas wackelig auf ihren kleinen Füßen... 😍🐣🐣🐣😍 In den kommenden Wochen leben sie im kleinen Hähnchenstall direkt bei uns auf dem Hof, damit wir sie immer im Blick haben und uns intensiv um die kleinen Racker kümmern können. Dank #PIEPshow können Sie wie immer live dabei sein - kommen Sie doch einfach vorbei!


Die kleinen Hähnchen und Hennen bilden jetzt ihr Federkleid aus, üben das Sitzen auf Sitzstangen (das ist gesünder als auf dem Boden zu hocken und entspricht dem natürlichen Verhalten von Hühnern) und dürfen - wenn es nicht zu stürmisch ist - auch schon mal ihre kleinen Flügelchen draußen vor dem Stall in den Wind halten... In ein paar Wochen geht es dann ganz raus ins Freie, wo den Tieren mobile Unterstände und immer frische Weideflächen zur Verfügung stehen. Dort werden sie von uns weiter per Hand gefüttert. Auch die Unterstände (ein kleiner, selbstgebauter Mobilstall für jede Herde) müssen mit Muskelkraft umgesetzt werden: einmal täglich wird jeder Stall um eine Länge weitergezogen, sodass es dank des nach unten offenen Stallbodens auch im Stall immer sauber ist.

In der artgerechten Freilandhaltung wachsen unsere Hähnchen und Hennen langsam zu robustem, gesundem Geflügel heran - mit hochwertigem, GVO-freiem Futter, frischem Grün, viel Bewegung an der frischen Luft, einem natürlichen Tagesrhythmus und in drei Kleingruppen. Nach gut drei Monaten haben die Tiere dann ihr Schlachtgewicht erreicht und ein hoch aromatisches, zartes und sehr schmackhaftes Fleisch entwickelt. Diese Art der Haltung ist mit vergleichsweise hohem Aufwand pro Tier verbunden, weshalb wir nur drei Durchgänge pro Jahr aufziehen.

Für den ersten Durchgang im Jahr 2020 (und gern auch schon für den zweiten und dritten) freuen wir uns über Ihre Vorbestellung! Einfach anrufen unter 04131-43622, mailen an info@hof-hartmann-rettmer.de, per Formular oder direkt bei uns auf dem Hof (Bestellzettel liegen im Hofshop, sie können Sie persönlich abgeben oder einfach in die Kasse werfen).

Vielen Dank! Ihre Familie Hartmann

Ohne Huhn kein Ei - oder: schlachtfrische Suppenhühner am 30.01.2020!

Heute mal in eigener Sache, weil Sie unsere Suppenhühner so gern kaufen (danke! 😊) und uns immer wieder sagen, wie lecker die Hühnerbrühe wird. "Die schmeckt wie früher bei Oma..."  - wie oft haben wir das schon von unseren Kunden gehört!!

Aber wussten Sie auch, dass für jeden von Ihnen, der einmal pro Woche bei uns ein 10er Paket Eier kauft, zwei (!) Hühner ein Jahr lang fleißig Eier legen, bevor sie dann zu Suppenhühnern werden? Und da sind nur die Eier eingerechnet, die Sie bei uns kaufen (nicht der Eierlikör, die Torte, die Süßspeisen und all die anderen Produkte, die man vielleicht auch mal fertig irgendwo kauft und die ebenfalls Ei enthalten). Ei und Suppenhuhn gehören eigentlich untrennbar zusammen, denn ohne Huhn kein Ei - und keine Brühe wie bei Oma. Die wird übrigens deshalb so lecker, weil "echte" Suppenhühner eben nicht nur ein paar Wochen, sondern mehr als ein Jahr alt geworden sind. Da ist dann zwar, anders als bei den dicken Hühnern aus dem Supermarkt, nur wenig Fleisch dran, aber das ist dafür umso aromatischer und auch zart, wenn es langsam und lange genug in der Brühe köcheln darf.

Mit dem Kauf unserer Suppenhühner tun Sie nicht nur sich selbst etwas Gutes (z. B. wenn Sie mal wieder eine Erkältung haben), sondern tragen Ihren Teil dazu bei, dass die Nachfrage nach unseren Eiern mit der Zahl der für Sie Eier legenden Hühner zusammenpasst. Bisher ging diese Rechnung bei uns auf und wir freuen uns, wenn das so weiter geht. Vielleicht trägt dieser kleine Post zum Wochenende ja dazu bei. 😉

 

Die nächsten Suppenhühner gibt es übrigens schon kommenden Donnerstag, 30.01. (9-17.30 Uhr) schlachtfrisch bei uns auf dem Hof (geschlachtet wird wie immer auf dem Bauckhof in Klein Süstedt, damit die Fahrt für die Tiere nicht ganz so lange dauert). Wir freuen uns über jede Bestellung!

 

Ein schönes Wochenende wünschen Familie Hartmann und das ganze Team!

Agrarwende: das ferne Ziel im Blick?

Gedanken zum ZEIT-Artikel "Mehr Zukunft auf den Acker" (ZEIT Nr. 3/2020; Grafik: ZEIT)
Gedanken zum ZEIT-Artikel "Mehr Zukunft auf den Acker" (ZEIT Nr. 3/2020; Grafik: ZEIT)

"Die Agrarpolitik der Gegenwart (...) ist auf akuten Ausgleich bedacht und führt daher auf lange Sicht oft in die Irre. Was aber, wenn Politik nicht nur den nächsten Schritt, sondern das ferne Ziel in den Blick nähme – und dann ihre Schritte konsequent daraufhin prüfen würde, ob sie zu diesem Ziel führen?" Das Zitat stammt aus einem aktuellen ZEIT-Artikel. Autor Andreas Sentker hat mit dieser Aussage einen sehr wichtigen Punkt getroffen, der geeignet wäre, den aktuellen Debatten um die Landwirtschaft der Zukunft (und zugleich: die Zukunft der Landwirtschaft) eine gute Richtung zu geben: Wenn die Politik mit uns Landwirten messbare Ziele vereinbart, anstatt Maßnahmen vorzugeben und pauschale Verbote auszusprechen, dann bleibt uns genau der Spielraum, den wir brauchen, um auf lange Sicht die (ökologisch und ökonomisch) richtigen Entscheidungen fällen zu können. Ein messbares Ziel kann z. B. die Erhöhung der Insektenvielfalt auf den Ackerflächen sein. Wie dieses Ziel erreicht wird (ob z. B. durch blühende Untersaat, Mischkultur, mehrjährige Blühstreifen oder andere Maßnahmen), sollte jeder Landwirt selbst, in enger Zusammenarbeit mit naturschutzfachlich ausgebildeten Beratern, vor Ort und ganz konkret für seine Flächen entscheiden dürfen. Letzten Endes kann kaum jemand diese Flächen (und damit die Umsetzbarkeit der Maßnahmen) so gut kennen, wie jemand, der ihre Eigenschaften sozusagen schon mit der Muttermilch aufgesogen hat (allein unsere Familie wirtschaftet hier in Rettmer schon seit 19 Generationen - wir kennen hier gefühlt jede Ameise mit Vornamen!). Was uns bisher noch fehlt, ist ein tieferes Verständnis für die komplexen natürlichen Zusammenhänge und Kreisläufe (Biodiversität, Boden, Mikroklima, Einfluss von Nützlingen, um nur einige Stichpunkte zu nennen). Auch dank F.R.A.N.Z.-Projekt und durch den intensiven Austausch mit dem Naturschutz lernen wir aber jeden Tag dazu und kennen jetzt schon eine ganze Reihe an Maßnahmen, die hier für uns sehr gut funktionieren, um das genannte Ziel (und weitere) zu erreichen. Wäre doch schön, wenn man am Ende sagen könnte: hier auf unseren Flächen summt und brummt es wieder! Viel schöner, als eine nach Agrarantragsvorgaben perfekt angelegte Liste der durchgeführten Maßnahmen, die nichts darüber aussagt, ob es denn jetzt wirklich mehr Vielfalt auf unseren Flächen gibt, oder?

Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2020!

Wie könnte es anders sein - trotz des guten Vorsatzes, es vielleicht hier und da mal etwas ruhiger angehen zu lassen, hat uns natürlich auch das Jahr 2019 wieder in Atem gehalten: Zu Jahresbeginn ging es gleich los mit unserem ersten Durchgang Hartmanns Hähnchen, deren PIEPshow sich zu einem echten Hingucker auf unserem Hof gemausert hat. Es folgte das wie immer für uns sehr spannende Frühjahr mit dem Bangen und Hoffen, ob die Frühkartoffeln oder auch unsere beliebte Belana denn nun zu früh, zu spät oder goldrichtig in die Erde gekommen sind und ob Regen und Sonne im richtigen Maß für gutes Wachstum sorgen. Die Spannung stieg weiter mit unserem Indianerbeet-Versuch und dem Kartoffel-Experiment auf unserem Acker Schuttkuhle; hier wie da war unser Ziel der Bodenaufbau bzw. die Bodenverbesserung - mit samt dem Nebeneffekt, dass wir lernen, wie Mischkulturen oder Mulch uns auch in größerem Maßstab helfen, gute und gesunde Lebensmittel zu produzieren. Dass solche Experimente (samt Neugier am immer wieder Ausprobieren) wichtig sind, hat uns auch in diesem Jahr das ungebrochen hohe Interesse an unserem F.R.A.N.Z.-Projekt gezeigt. So durften wir den aktuellen Stand der Maßnahmen, die wir auf unseren Flächen erproben, auf Konferenzen wie dem Zukunftsdialog Agrar & Ernährung, der ZEIT WissensWerte, bei der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz und vielen anderen Gelegenheiten präsentieren und hatten Landwirte, Naturschützer, unzählige Journalistinnen und Journalisten und sogar die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast bei uns zu Besuch. Allen, die bei uns oder auf den verschiedenen Veranstaltungen dabei waren, haben wir versucht, unsere Begeisterung für das Thema Biodiversität mitzugeben und zu zeigen, dass konventionelle Landwirtschaft und Umweltschutz eben doch zusammenpassen. Machbar ist das Ganze aber nur, weil Sie als unsere Kunden, bereit sind, uns bei diesen Anstrengungen zu unterstützen. Auf diese ganz wesentliche Voraussetzung, die die geforderte Agrarwende braucht, haben wir in unserem Beitrag zu den Bauernprotesten dieses Jahres einmal hingewiesen. Die Unterstützung durch Sie ist für uns Motivation und Ansporn, immer noch einen Schritt weiter zu gehen, als wir es müssten. Dass wir dann auch noch den Freyja-Scholing-Preis für Nachhaltigkeit (Lüneburger Sparkassenstiftung) gewonnen haben, setzte dem Ganzen in diesem Jahr noch die Krone auf - ein tolles Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit! Aber für uns kein Grund, sich auszuruhen: Wo es sonst nach der Getreide, Kartoffel- und Rübenernte traditionell etwas ruhiger wurde, sind wir diesen Herbst noch mal richtig in Wallung gekommen, um noch mehr Platz für unsere mobilen Hühner zu schaffen. Vier weitere Hektar haben wir eingezäunt, um unseren Hühnerwald im kommenden Jahr vergrößern zu können - die ersten Pläne für 2020 stehen also schon! Wir freuen uns, wenn Sie uns auch im kommenden Jahr wieder auf unserem Weg begleiten! Jetzt wünschen wir Ihnen aber erstmal wunderschöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihre Familie Hartmann und das ganze Team