Ein Umspannwerk in der Feldmark von Rettmer?

Auf dieser Seite informieren wir Sie über den uns bekannten Planungsstand zum neuen Umspannwerk, das im Raum südlich/südwestlich von Lüneburg in den kommenden Jahren gebaut werden soll. Sowohl zu den in der Raumverträglichkeitsprüfung als bevorzugt benannten als auch zu den weiteren möglichen Standorten können vom 16.01. bis 15.02.2024 Stellungnahmen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens abgegeben werden. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert (19.01.2024).

Aktueller Stand

Vielleicht geht's ja einfach gut? Neues zum Umspannwerk

Karte des geplanten Trassenverlaufs über die Feldmark
Aktueller Verfahrensstand: kein Umspannwerk in unserer Feldmark

"Die UW-Standortalternativen A und D zeigen bereits im Zuge der Vorprüfung so schwerwiegende Konflikte, dass sie als nicht vorzugswürdig eingestuft werden."

Dieser Satz steht im Erläuterungsbericht zu den Unterlagen, die Anfang der Woche vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) mit dem Start des Beteiligungsverfahrens zum ONiL-Umspannwerk veröffentlicht wurden.


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Ein Umspannwerk in Rettmer? Beteiligungsverfahren startet am 16.01.2024

Karte des Suchraums D mit potenzieller Lage des Umspannwerks
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Karten, Hintergrundinformationen, Beteiligungsmöglichkeiten

Den aktuellen Stand der Planungen zu den Standortvarianten in der Raumverträglichkeitsprüfung können Sie der obigen Karte entnehmen (Stand 19.01.2024).

Inhalt

Wichtige Links


Was kommt da auf uns zu?

Die Ostniedersachsenleitung (ONiL) kommt. Eine 380­-Kilovolt-Höchstspannungsleitung, die für ein sta­­­bi­les, leistungsfähigeres Stromnetz sorgen und mit­helfen soll, den Wind­strom aus dem Norden in ganz Deutsch­land zu verteilen. Teil des Plans sind meh­­rere Um­spann­werke, von denen eines im Raum Lü­neburg ge­baut wird. Ein möglicher Stand­ort, der im Sommer 2023 diskutiert wurde, liegt in der Feld­mark von Rettmer – auf Flächen, die wir zum Teil seit 19 Ge­ne­rationen bewirtschaf­ten und die für uns weit mehr sind als einfach »nur land­wirt­schaft­liche Nutz­flächen«.

Warum wir handeln müssen

Die Flächen in der Feldmark südlich von Rettmer sind unser Kernland. Der in der Karte markierte "Such­­­raum D" ist rund 100 Hektar groß und einer von fünf Suchräumen, die seit Frühjahr 2023 auf ihre Eig­nung für den Bau des etwa 28 Hektar gro­ßen Um­spann­werks untersucht wurden. Der Suchraum und die Trassenkorridore decken sich zu einem sehr großen Teil mit den Flä­chen, von denen wir und unsere Angestellten le­ben und in die wir seit vielen Jahren unser Herzblut stecken, um einen Beitrag zu mehr Tierwohl, Ar­ten­vielfalt und Klimaschutz zu leisten.

Mit Start des Beteiligungsverfahrens am 16.01.2024 wurde bekannt gegeben, dass der Suchraum D, anders als ursprünglich erwartet, zunächst nicht in der Raumverträglichkeitsprüfung untersucht werden soll. Trotzdem werden alle Eingaben zum Suchraum D im aktuellen Verfahren mitberücksichtigt, da sie unterstreichen, wie richtig es ist, unsere lebendige Feldmark südlich von Rettmer nicht mit dem Bau eines Umspannwerks zu belasten. Und: Solange kein Standort endgültig festgelegt ist, ist auch kein Standort endgültig ausgeschlossen.

Es geht nicht ums Dagegensein

Das Umspannwerk wird auf jeden Fall gebaut – es geht hier also nicht um die Frage des Ob, sondern nur noch um das Wo. Das gleiche gilt für die Lei­tungen und Masten von ONiL. Dennoch spricht aus unserer Sicht sehr viel mehr gegen einen Bau im "Suchraum D" als dafür.

Welche Bereiche unseres Betriebs betroffen wären

Unsere Bäume

Der Hühnerwald war unser erstes großes Baumprojekt, das wir 2016 dank Unterstützung der Familie Tschorn aus Lüneburg und vieler helfender Hände umsetzen konnten. Mehr als 7000 Bäume haben wir seitdem gepflanzt – als Lebensraum, Beitrag zum Klimaschutz und langfristige Investition in unsere Zukunft. Ein großer Teil unseres Hühnerwalds und der Agro­forstsysteme auf den umliegenden Flächen müsste für das Umspannwerk abgeholzt werden.

Bild von Hühnern, Alpakas, Pappeln und einem Mobilstall in unserem Hühnerwald
Der Hühnerwald und weitere unserer Agroforstsysteme

Unsere Biodiversitätsmaßnahmen

für mehr Artenvielfalt über und unter der Erde

Mit F.R.A.N.Z. kam das Thema Artenvielfalt auf unsere Agenda: Blühstreifen, Insektenwälle, blühende Vor­gewende, Feldlerchenfenster und mehr machen seitdem unsere Feldmark messbar lebendiger und sicht­bar bunter. Rund ein Fünftel unserer Flächen nehmen die Maßnahmen inzwischen ein, teils projektfinanziert, teils auch aus Ei­genmitteln umgesetzt. Das Umspannwerk würde vieles des bisher Erreichten zunichte machen, denn zahlreiche Maßnahmen müssten dem Bau weichen.

Foto einer mehrjährigen Blühfläche mit Malaise-Falle zur Insektenzählung im F.R.A.N.Z.-Projekt
Viele Biodiversitätsmaßnahmen, z. B. aus dem F.R.A.N.Z.-Projekt

Unsere Forschungs- und Bildungsprojekte

Unsere Ideen und Visionen entwickeln wir gern mit Partnern aus Wissenschaft und Bildung. So gehen u. a. die Universitäten Münster, Göttingen und Lüneburg bei uns ihren Forschungsfragen nach, Kindergärten, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen besuchen uns im Rahmen von Exkursionen – und wir selbst versuchen durch eigene Öffentlichkeitsarbeit das Thema Landwirtschaft transparent zu machen. Kommt das Umspannwerk, können viele Forschungsprojekte nicht zu Ende geführt werden und Fördergelder sind umsonst geflossen.

Foto von Jochen Hartmann und Besucher:innen bei einer Führung über unsere Flächen
Unsere Bemühungen, Landwirtschaft transparenter zu machen

19 Generationen sind ein Auftrag!

Unseren Hof gab es schon im Mittelalter, im Jahr 1450. Damals war in Lüneburg gerade der Turm der Michaeliskirche fertig gebaut worden, in Mainz revolutionierte Gutenberg den Buchdruck und niemand ahnte etwas von Kartoffeln, die auf einem Kontinent namens Amerika wachsen. Hier in Rettmer haben unsere Vorfahren unterdessen Landwirtschaft betrieben. Das tun wir bis heute und sehen darin einen Auftrag für die Zukunft. Ein Um­spann­werk auf unseren Kernflächen gefährdet unsere wirtschaftliche Existenz und verbaut uns jede Entwicklungsmöglichkeit für die Zukunft.

Foto der Familie Hartmann auf dem Kartoffelroder
Die Flächen, von denen unser Hof und seine Menschen leben

Welche Alternativen gibt es?

Im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung werden ab Januar 2024 zunächst zwei der fünf Suchräume (Suchraum B und F) auf ihre Eignung als Standort für ein neues Umspannwerk zur Ostniedersachsenleitung geprüft.

Suchraum A bei Reppenstedt

Der Suchraum A ist der nördlichste der fünf Suchräume bei Lüneburg. Er liegt zwischen Reppenstedt, Böhmsholz und dem Schnellenberger Weg. Die geplante Stromtrasse kreuzt hier die alte Landwehr; angrenzende Biotope, ein Waldgebiet mitten im Suchraum und ein möglicher künftiger Bahnkorridor sprechen laut den beim ArL verlinkten Unterlagen aus Sicht von Landkreis und Hansestadt gegen einen Standort in diesem Suchraum. Seit 16.01.2024 ist nun bekannt, dass auch aus Sicht der TenneT zu viel gegen diesen Suchraum spricht, weshalb er aus der Raumverträglichkeitsprüfung ausgeschlossen wurde.

Per Klick auf eine Karte gelangen Sie zur interaktiven Übersichtskarte.


Suchraum B, C und D bei Oedeme und Rettmer

Der Suchraum B liegt südwestlich von Oedeme, rechts und links der Heiligenthaler Straße. Über diesen Suchraum wurde bereits im Sommer 2023 intensiv in den lokalen Medien diskutiert, nachdem die TenneT ihr Projekt auf mehreren öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt hatte (Stichwort "B-Plan Rettmer Nord"). Die Stadt Lüneburg möchte sich hier die Möglichkeit offen halten, sich städtebaulich weiterzuentwickeln, Baugebiete auszuweisen und Knotenpunkte für den Öffentlichen Personennahverkehr zu schaffen. Das laufende Verfahren zum Bebauungsplan ist derzeit (Stand 16.01.2024) das schwerwiegendste Argument gegen einen Standort im Suchraum B. Allerdings spricht die mögliche Nähe zum vorhandenen Umspannwerk in Häcklingen wiederum für diesen Standort. Er wird nun in der Raumverträglichkeitsprüfung als bevorzugter Standort geprüft.

Der Suchraum C (nicht in der Karte) liegt noch etwas weiter westlich in der Gemeinde Südergellersen, wurde aber bereits im April 2023 vom Verfahren ausgeschlossen, zum einen aufgrund seiner großen Entfernung vom bestehenden Umspannwerk und zum anderen, weil für das neue Umspannwerk zahlreiche Bäume gefällt werden müssten.

Suchraum D liegt in der Feldmark südlich des Wohngebiets am Pilgerpfad in Rettmer. Laut den im Sommer 2023 veröffentlichten Unterlagen gab es wenig schlagende Argumente gegen einen Standort in diesem Gebiet. Genannt wurden vor allem Naturschutzaspekte (Brutgebiete für Haubenlerche, Neuntöter und Schafstelze). Für einen Standort im Suchraum D spricht die Nähe zum vorhandenen Umspannwerk und zur Bestandsleitung, die beide angebunden werden müssen. Ein "Verlauf der Trasse über diese Flächen [ist] sehr wahrscheinlich, auch wenn das UW in einem der anderen Suchräume umgesetzt wird," schreibt die TenneT in den Unterlagen zu einer Videokonferenz, die beim ArL verlinkt sind (https://www.arl-lg.niedersachsen.de/download/194000/Unterlage-Videokonferenz.pdf, S. 197). Die hauptsächlich ackerbaulich genutzten Flächen haben "nur ein geringes Konfliktpotenzial, die dazwischenliegenden Baumreihen müssten jedoch gerodet werden" (S. 196). Dass damit unser Hühnerwald und unsere Agroforstsysteme auf der Brandwiese, der Schwarzen Heide und der Heidkoppel und vielleicht sogar auch noch das gerade erst angelegte System auf dem Acker Neuland gemeint sind, schmerzt genauso sehr wie die Feststellung, dass Widerstände hier offenbar nicht erwartet werden, weil es eben "nur" um landwirtschaftliche Flächen geht. Dabei handelt es sich hier um Flächen, die wir u. a. mit Maßnahmen aus dem F.R.A.N.Z.-Projekt seit Jahren aufwerten, gerade um wieder Lebensräume für seltene Vögel wie Lerche, Neuntöter und Schafstelze zu schaffen.

Sowohl Suchraum B als auch Suchraum D betreffen unsere Flächen direkt. Während uns ein Umspannwerk im Suchraum B an der Heiligenthaler Straße "nur" einen Teil unserer landwirtschaftlichen Nutzfläche (der Acker Storchfeld ist einer unserer größten Schläge), unser dort 2022 angelegtes Agroforstsystem (850 Bäume), eine Beetle Bank (gut 650m langer Insektenwall) und einen mehrjährigen Blühstreifen aus dem F.R.A.N.Z.-Projekt kosten würde, wäre ein Umspannwerk im Suchraum D für uns existenzbedrohend. Alternative Flächen in erreichbarer Nähe sind für die Landwirtschaft nicht zu bekommen. Der in unserer Feldmark verbleibende Flickenteppich an Teilschlägen wäre nicht mehr wirtschaftlich zu bearbeiten: die Geometrie der Flächen würde die notwendige Beregnung unmöglich machen und die Teilschläge selbst wären für eine effiziente, maschinelle Bearbeitung schlicht zu klein. Zudem würde uns dann auch noch die Möglichkeit genommen, unsere mobilen Hühnerställe im Schutz der eigens für unsere Freilandhaltung angepflanzten Bäume im Hühnerwald aufzustellen. "Eier aus dem Hühnerwald" - das ist unser zentrales Produkt, aus dessen Gewinn wir nicht nur unser Einkommen als Familie generieren, sondern auch mehrere Angestellte direkt bezahlen.

Wie mit Start des Beteiligungsverfahrens am 16.01.2024 bekannt wurde, soll der Suchraum D zunächst nicht Teil der Raumverträglichkeitsprüfung sein. Die Begründung: "Aufgrund der umfangreichen Waldeingriffe und der Notwendigkeit der Umverlegung der Gasleitungen, welche ebenfalls durch Waldgebiete verlaufen müssten, kann die Standortalternative D bereits im Zuge der Vorabschichtung als nicht vorzugswürdig bewertet werden. Das liegt insbesondere darin begründet, dass sich konkurrierende Alternativen gegenüber dieser Alternative als klar vorzugswürdig darstellen. Eine weitere Betrachtung der Standortalternative D erfolgt daher nicht." (S. 59 des Erläuterungsberichts). Sollte die Raumverträglichkeitsprüfung aber ergeben, dass keiner der beiden aktuell bevorzugten Standorte für den Bau des Umspannwerks in Frage kommt, wird der Suchraum D wieder ins Verfahren aufgenommen.

Ein Umspannwerk im Suchraum B an der Heiligenthaler Straße wäre für uns wirtschaftlich schmerzhaft und würde viele unserer dort getätigten Investitionen zunichte machen. Unsere übrigen Flächen im Suchraum B wären in diesem Fall aber weniger stark betroffen als bei einem Bau im Suchraum D und könnten weiterhin mit vertretbarem Aufwand bewirtschaftet werden. Zudem würde sich die Last auf mehrere Schultern verteilen, denn der Suchraum B betrifft nicht allein unsere Flächen. Wenn wir uns also entscheiden müssten, B oder D, dann ist klar, welche Wahl wir treffen müssen.

Suchraum E südlich von Häcklingen

Der Suchraum E südlich von Häcklingen liegt in einem Vorranggebiet für Trinkwassergewinnung, ist zur Hälfte außerdem Landschaftsschutzgebiet und zu einem Teil bewaldet. Die schon vorhandene Belastung durch Bahnstrecken, einen Windpark und bestehende Stromleitungen sprechen allerdings für den Bau eines Umspannwerks in diesem Gebiet; auch die Nähe zum Umspannwerk Häcklingen ist von Vorteil. Allerdings ist dieser Suchraum vergleichsweise klein, was die Anbindung der Stromleitungen kompliziert macht. Und auch hier müssten Bäume gefällt werden. Der Suchraum E wurde daher mit Start der Raumverträglichkeitsprüfung aus der weiteren Betrachtung ausgeschlossen (Stand 16.01.2024).

Suchraum F nördlich von Melbeck

Der südlichste Suchraum, der in der Raumverträglichkeitsprüfung untersucht wird, liegt bei Melbeck direkt auf der Westseite der B4. Dieser Suchraum ist etwa so groß wie der Suchraum D in Rettmer und wird ebenfalls überwiegend landwirtschaftlich genutzt, lässt sich also gut mit unseren Flächen vergleichen. Der komplette Suchraum liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet, wird wie auch unsere Flächen von Gasleitungen durchquert und auch hier würden Rodungen von Waldflächen notwendig werden, um das Umspannwerk in diesem Gebiet bauen zu können.

Der Suchraum F ist lt. Unterlagen zum Beteiligungsverfahren ebenso wie der Suchraum B am wenigsten konfliktträchtig und wird daher als zweiter bevorzugter Standort in der Raumverträglichkeitsprüfung untersucht (Stand 16.01.2024).

Und welcher Standort ist nun der beste?

Wie aus diesen Zusammenfassungen deutlich wird, die im Wesentlichen aus den vom ArL veröffentlichten Verfahrensunterlagen stammen, gibt es nicht den einen Standort, an dem konfliktfrei oder wenigstens konfliktarm ein Umspannwerk errichtet werden könnte. Vielmehr gibt es gewichtige Argumente gegen jeden einzelnen Suchraum. Die Frage, die in den kommenden Wochen und Monaten geklärt werden muss, heißt also: Welcher Standort wäre der, gegen den am wenigsten spricht.

Informationen zur Bürgerbeteiligung - und wie Sie uns helfen können

Teil der Raumverträglichkeitsprüfung ist auch ein Beteiligungsverfahren. Wir werden eigene Stellungnahmen in den Beteiligungsprozess einbringen, um zu verdeutlichen, welchen Beitrag wir selbst für das Gelingen der Energiewende und den dafür nötigen Ausbau erneuerbarer Energien und entsprechender Stromnetze leisten können. Wir werden aber, unterstützt von unseren Partnerinnen und Partnern aus den oben genannten Bereichen, ebenso klarstellen müssen, dass ein Umspannwerk im Suchraum D aus den oben beschriebenen Gründen über das hinaus geht, was wir zu leisten im Stande sind.

Nachdem nun bekannt ist, dass der Suchraum D zunächst nicht weiter betrachtet wird, werden wir uns dazu positiv gegenüber dem ArL äußern. Unsere bereits verfassten oder von unseren Unterstützern eingereichten Stellungnahmen behalten nichtsdestotrotz ihren Wert und ihre Gültigkeit.

Das Beteiligungsverfahren läuft vom 16.01.-15.02.2024

Detaillierte Informationen zum Verfahren stehen ab 16.01.2024 auf der oben verlinkten Webseite des ArL zum Download zur Verfügung. Zusätzlich werden die gesamten Verfahrensunterlagen für vier Wochen beim ArL im Behördenzentrum Auf der Hude zur Ansicht ausgelegt (Mo.-Fr. 9-12 Uhr; Mo.-Do. 14-16 Uhr; Ansprechpartner ist Harald Kätker).

Wenn Sie eigene Themen zu einem der möglichen Standorte in das Beteiligungsverfahren einbringen möchten, haben Sie dazu ab Dienstag, 16.01.2024 Gelegenheit. Ab dann läuft die einmonatige Frist, innerhalb derer Stellungnahmen zum geplanten Umspannwerk und den Trassenkorridoren eingereicht werden können. Die Frist endet am 15.02.2024. Behalten Sie gern auch die oben verlinkte Seite des Amts für regionale Landesentwicklung Lüneburg im Blick, denn dieses Amt führt die Raumverträglichkeitsprüfung durch und nimmt die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entgegen.

Die E-Mail-Adresse zur Einreichung der Stellungnahme lautet: rvp-onil-nord@arl-lg.niedersachsen.de. Das ArL bittet darum, alle Stellungnahmen per E-Mail einzureichen, da hierdurch die Bearbeitung vereinfacht wird. Wer uns informieren möchte, dass er oder sie eine eigene Stellungnahme beim ArL einreichen wird, setzt am besten unsere E-Mail-Adresse info@hof-hartmann-rettmer.de direkt in CC. Wer sich per Post am Verfahren beteiligen möchte, schickt seine Stellungnahme an das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Dezernat 2, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg.

Wir freuen uns aber auch, wenn Sie uns bei unseren eigenen Stellungnahmen unterstützen! Ob Sie Tipps im Umgang mit rechtlichen Fallstricken für uns haben, konkret ein paar Zeilen zu einem der oben genannten Themen schreiben wollen, Fotos zur Verfügung stellen möchten, die die Themen Biodiversität oder Tierwohl auf dem Hof Hartmann gut "rüberbringen" - oder, oder, oder... Jede Hilfe wird gern angenommen!

Am besten erreichen Sie uns per E-Mail unter info@hof-hartmann-rettmer.de. Bitte haben Sie Geduld, wenn wir nicht gleich antworten. Das Leben hier auf dem Hof geht weiter und wir sind nicht jeden Tag im Büro. Dennoch wissen wir es sehr zu schätzen, wenn Sie uns helfen möchten!